wisotest.at
Gratis übenKarteikartenBlogPreise
AnmeldenJetzt starten
Alle Karteikarten-Themen

Karteikarten

Management

Führung, Organisation, Strategie, Personalwesen

25 Karten

Karte 1

Was ist Wertschöpfung eines Unternehmens?

Wertschöpfung ist die Differenz zwischen dem Wert des Endprodukts und den Vorleistungen (zugekauften Materialien, Komponenten). Beispiel: Ein Fahrrad mit Marktwert 500 € und Vorleistungen von 100 € hat eine Wertschöpfung von 400 €. Die Summe aller Wertschöpfungen ergibt das BIP.

Karte 2

Welche drei Wirtschaftssektoren unterscheidet man?

  1. Primärsektor – Rohstoffgewinnung (Land-/Forstwirtschaft, Bergbau, Fischerei)
  2. Sekundärsektor – Industrie, Handwerk, Energie (verarbeitende Produktion)
  3. Tertiärsektor – Dienstleistungen (Handel, Tourismus, Banken, Gesundheit, Bildung)

Karte 3

Was sind KMU?

Kleine und mittlere Unternehmen – nach EU-Definition Unternehmen bis 249 Mitarbeiter, max. 50 Mio. € Umsatz oder 43 Mio. € Bilanzsumme. Sie umfassen Kleinstunternehmen (<10 MA), kleine (<50) und mittlere Unternehmen. Rund 99 % aller Unternehmen in der EU und Österreich sind KMU.

Karte 4

Was ist ein Stakeholder?

Stakeholder sind Anspruchsgruppen mit Erwartungen an ein Unternehmen: Mitarbeiter, Kunden, Lieferanten, Eigentümer, Geldgeber, Staat/Gemeinde. Erfolgreiches Management balanciert die teils widersprüchlichen Interessen dieser Gruppen aus.

Karte 5

Was ist ein Geschäftsmodell?

Ein Geschäftsmodell beschreibt, wie ein Unternehmen aus einer Geschäftsidee ein Produkt oder eine Dienstleistung erzeugt, bereitstellt und vertreibt – und nach Gegenüberstellung von Aufwand und Erlös einen Gewinn (Wertschöpfung) erzielt.

Karte 6

Was bedeutet Digitalisierung?

Digitalisierung ist der Einsatz digitaler Informations- und Kommunikationstechnologien und die dadurch ausgelöste Veränderung (digitale Transformation) in Wirtschaft, Verwaltung und Privatleben.

Karte 7

Was ist ein Geschäftsprozess?

Ein Geschäftsprozess ist ein Arbeitsablauf aus mehreren logisch zusammenhängenden Aktivitäten, der einen Beitrag zu einem betriebswirtschaftlichen Ziel leistet. Er hat einen klar definierten Anfang und ein oder mehrere definierte Enden und ist wiederholbar (z.B. Bestellprozess, Einkaufsprozess).

Karte 8

Was ist die Wirtschaftsinformatik?

Eine interdisziplinäre Disziplin an der Schnittstelle von Betriebswirtschaftslehre und Informatik. Sie beschäftigt sich mit Entwicklung, Einführung, Betrieb und Ablösung von Informationssystemen in Wirtschaft, Verwaltung und Privatbereich.

Karte 9

Welche drei Dimensionen der Digitalisierung in Unternehmen unterscheidet man?

  1. Backstage / interne Geschäftsprozesse – digital unterstützte Abläufe im Unternehmen
  2. Frontstage / Kundenschnittstelle – externe Interaktion mit Kunden (Apps, 3D-Scans usw.)
  3. Smarte Produkte/Dienstleistungen – das Angebot selbst wird durch Technologie erweitert (z.B. smarte Zahnbürste, Lego mit App)

Karte 10

Was ist ein Anwendungssystem?

Ein Anwendungssystem ist Software für ein bestimmtes betriebliches Aufgabengebiet inkl. der zugehörigen Daten und IT-Infrastruktur. Beispiele: Buchhaltungssoftware, Tabellenkalkulation, CRM-Tool. Es kann standardisiert oder individuell entwickelt sein.

Karte 11

Was ist ein Informationssystem und wie unterscheidet es sich vom Anwendungssystem?

Ein Informationssystem kombiniert mehrere Anwendungssysteme und ist in die Organisationsstruktur des Unternehmens integriert. Es umfasst zusätzlich Menschen, Prozesse und Organisation und ist betriebsindividuell angepasst – nicht nur Software, sondern ein soziotechnisches System.

Karte 12

Was ist ein ERP-System?

Enterprise Resource Planning – ein integriertes betriebliches Informationssystem, das wesentliche Bereiche wie Rechnungswesen, Personal, Materialwirtschaft, Produktion und Vertrieb in einer Plattform abdeckt. Marktführer ist SAP (S/4HANA).

Karte 13

Was ist die Internetökonomie?

Die ökonomische Nutzung des Internets für wertschöpfende Transaktionen. Es entsteht ein digitaler Markt bzw. eine digitale Plattform mit verschiedenen Marktteilnehmern. Beispiele: Online-Marktplätze (refurbed, willhaben), Streaming, App Stores.

Karte 14

Was bedeutet Client-Server-Architektur?

Ein Modell, in dem ein Client (z.B. Web-Browser) Anfragen an einen Server stellt, der Antworten liefert. Auf dem Server laufen Anwendungen, die Dienste über ein Netzwerk bereitstellen. Das Request-Response-Prinzip ist die Basis fast aller Webinteraktionen.

Karte 15

Worin liegt der Unterschied zwischen Internet und WWW?

Das Internet ist das physische Netzwerk von Netzwerken zur Datenübertragung. Das WWW (Web) ist ein Dienst, der auf dem Internet aufbaut und Informationen mittels HTTP, HTML und URLs darstellt und auffindbar macht. E-Mail, FTP usw. sind weitere Internetdienste.

Karte 16

Was ist ein Protokoll im IT-Sinn?

Ein Kommunikationsprotokoll ist ein Regelwerk, nach dem Rechner präzise miteinander kommunizieren. Es legt Format, Reihenfolge und Inhalt der Nachrichten fest. HTTP (Hypertext Transfer Protocol) regelt z.B. die Kommunikation zwischen Browser und Webserver.

Karte 17

Wie kann Digitalisierung ein Geschäftsmodell verändern – Beispiel Musikindustrie?

Vom Verkauf physischer Tonträger (CD/Schallplatte) → digitaler Einzeltrack-Verkauf (iTunes) → Streaming-Abos (Spotify). Jede Stufe baut auf neue Informations- und Kommunikationstechnologie auf und definiert Wertschöpfung, Kundenbindung und Erlösmodell neu.

Karte 18

Was ist eine digitale Plattform?

Ein digitaler Marktplatz, auf dem Anbieter und Nachfrager über das Internet zusammenkommen. Der Plattformbetreiber stellt Infrastruktur und Vertrauensmechanismen bereit, ohne selbst die gehandelten Güter zu produzieren. Beispiele: refurbed, willhaben, Amazon Marketplace.

Karte 19

Was sind die wesentlichen Merkmale von Eigenkapital im Vergleich zu Fremdkapital?

Eigenkapital ist unbefristet verfügbar, muss nicht zurückgezahlt und nur bei Gewinn vergütet werden (z.B. Dividende). Eigenkapitalgeber haben oft Mitspracherechte. Es ist zentral für Krisenresistenz, Bonität und Innenfinanzierungskraft.

Karte 20

Welche Wirtschaftsleistung trägt der Tertiärsektor in Österreich bei und warum?

Der Tertiärsektor (Dienstleistungen) macht in Österreich rund 70 % der Wirtschaftsleistung aus. Mit steigender wirtschaftlicher Entwicklung wächst typischerweise die Nachfrage nach Dienstleistungen (Handel, Tourismus, Beratung, Pflege, IT) – Industrieanteile sinken relativ, der Primärsektor trägt nur ~1 %.

Karte 21

Wann wird ein Mittelständler nach EU-Definition zum Großunternehmen?

Wenn er mindestens eines der folgenden Kriterien überschreitet: ≥ 250 Mitarbeiter, oder Umsatz > 50 Mio. €, oder Bilanzsumme > 43 Mio. €. Mit dem Statuswechsel verliert das Unternehmen Anspruch auf bestimmte KMU-Förderungen, gewinnt aber regulatorische Pflichten.

Karte 22

Welche Vorteile bietet die Innenfinanzierung gegenüber externer Finanzierung?

  1. Unabhängigkeit von Banken und Investoren
  2. Keine Zinszahlungen und keine Tilgung
  3. Krisenresistenz durch starkes Eigenkapital
  4. Keine Mitspracherechte Dritter
  5. Schnelle Verfügbarkeit ohne Vertragsverhandlungen

Karte 23

Wie unterscheidet sich Customer Relationship Management (CRM) von Supply Chain Management (SCM)?

CRM managt Beziehungen zu Kunden – Vertrieb, Marketing, Service (Frontstage). SCM steuert die Lieferkette vom Rohstofflieferanten bis zum Endprodukt – Beschaffung, Logistik, Lagerhaltung (Backstage). Beide werden von ERP-Anbietern wie SAP angeboten.

Karte 24

Was bedeutet ubiquitous computing und welche wirtschaftliche Implikation hat es?

Allgegenwärtigkeit von Rechensystemen – Computer und Sensoren sind so in den Alltag eingebettet, dass sie kaum mehr bewusst wahrgenommen werden (Smartphone, Smart Home, Wearables). Wirtschaftlich entstehen daraus neue Geschäftsmodelle, datenbasierte Dienste und massive Anforderungen an Datenschutz und IT-Infrastruktur.

Karte 25

Wie hängen IT-Einsatz und Wertschöpfung in einem digitalen Geschäftsmodell zusammen?

IT ist Enabler und Multiplikator: Sie ermöglicht effizientere Prozesse (Wertschöpfung pro Mitarbeiter steigt), erweitert die Reichweite (mehr Kunden), erlaubt Personalisierung (höherer Kundennutzen) und schafft neue Erlöskategorien (Datenmonetarisierung, Subscriptions). Der Wert für Unternehmen und Kunden wird durch IT skalierbar erhöht.

Diese Karten aktiv lernen

Mit einem kostenlosen Konto bekommst du das Spaced-Repetition-Lernsystem: Karten kommen zur richtigen Zeit wieder, dein Fortschritt wird gespeichert, Streak-Counter hilft dranzubleiben.

Kostenlos anmelden zum aktiven Lernen
wisotest.at

Der beste Weg, um dich auf den WU Wien WISO Aufnahmetest vorzubereiten. 10 vollständige Prüfungssimulationen mit echtem Zeitdruck.

Dieses Angebot ist privat und unabhängig von der WU Wien. Es besteht keine offizielle Zusammenarbeit mit der Wirtschaftsuniversität Wien.

Produkt

  • Gratis üben
  • Preise
  • Dashboard
  • Blog
  • Warum wisotest.at?

Rechtliches

  • Impressum
  • Datenschutz
  • AGB

© 2026 wisotest.at — Alle Rechte vorbehalten.

Nicht affiliiert mit der WU Wien